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Stadtgemeinde Schwaz

Im Sommer 2008 wurden die ÖBB-Fahrdienstleiter aus Schwaz, einem der größten Bahnhöfe Tirols, abgezogen. Rund 3.400 Fahrgäste waren seither werktags ohne Betreuung und Ansprechperson.

Abhilfe schafft ein Sozial- und Kulturprojekt der Stadtgemeinde in beeindruckender Allianz mit zahlreichen Einrichtungen, vom Österreichischen Zivil-Invalidenverband über das Land Tirol bis hin zum AMS Schwaz. Ambitioniertes Ziel der Projektpartner: Künftig soll nicht nur rundum guter Service für Fahrgäste geboten werden, sondern der ehemalige Geisterbahnhof soll als Mobilitäts- und Veranstaltungszentrum auch neuen Zielgruppen Berührungsängste vor öffentlichen Verkehrsmitteln nehmen und Lust auf Bus und Bahn machen.

Seit Sommer 2009 ist der Bahnhof werktags wieder besetzt und geht mit Dienstleistungen, einem Kiosk, einem Jugendwarteraum mit WLAN sowie Veranstaltungen mit hoher Verweilqualität weit über das frühere Angebot hinaus.